Preisträger Paul van Laar

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Paul van Laar   Light Fold

Paul van Laar studiert seit 2011 Industriedesign an der Hochschule Darmstadt. Arbeitserfahrungen, Auslandssemester und Praktika im Ausland haben seine Entwicklung wegweisend begleitet. In Österreich, Australien, Asien und Brasilien hat er sich das grundlegende Rüstzeug als Designer erarbeitet. Seine Diplomarbeit entstand in Kooperation mit Studio F. A. Porsche in Zell am See.

www.paulvanlaar.com

Eine Leuchte, nur aus einem einzigen Bogen Papier gefaltet – das ist das Konzept für Light Fold. Der Leuchte liegt eine klare Idee zugrunde: Faszination entsteht nicht durch teure Materialien, sondern durch das genaue Studium von Licht, Raum und Struktur. Paul van Laar hat eine komplexe Leuchtskulptur entwickelt, in dem er den subtilen Wechselwirkungen der Faltungen des Papierbogens und der durch die Entfernung zur Lichtquelle entstehenden Färbungen und Helligkeiten des Papiers nachgegangen ist. Entscheidend sind dabei die Kanten: Das Material ist dort dünner, so dass es sich besser falten lässt – gleichzeitig tritt durch die Kanten vermehrt Licht aus. Die Vielseitigkeit des Materials Papier wird optimal genutzt, da sowohl der Transluzenz und Faserung, als auch der Statik und Stabilität alle Aufmerksamkeit geschenkt wird. Light Fold kann einfach zusammengebaut werden. Die Form ist nur aus dem Papierbogen zu lösen, zusammenzufalten und anschließend mit der LED-Schiene zu fixieren. Die scheinbare Einfachheit von Light Fold täuscht. Es ist eine Leuchte, die sich zurückhält, aber gerade dadurch Ruhe und Atmosphäre schafft.

Pauls Entwurf war enorm erfolgreich und vielversprechend. Im Anschluss an die Hessen Design Competition 2017 gewann er mit Light Fold auch den Ein&Zwanzig Award 2018. Die Teilnahme an unserem Wettbewerb hat es Paul sogar ermöglicht, seinen Entwurf mit einem Unternehmen marktreif zu realisieren. Wir haben Paul gebeten, Fragen zu sich und dem Entwurfsprozess zu beantworten.

Ein paar Worte über Dich.

Mein Name ist Paul van Laar und ich bin ein neugieriger Produktdesigner. Ich habe im Juli mein Diplom in Darmstadt abgeschlossen. Besonders beeinflusst und inspiriert haben mich Reisen und Auslandsaufenthalte in Asien, Australien und Südamerika.

Erzähle uns ein bisschen von Deinem Projekt.

Mein Projekt Light Fold ist eine Papierleuchte, die aus einem einzigen Bogen Papier besteht. Die dreidimensionale Form entsteht durch die Faltung des vorgestanzten Papiers. Innen verläuft eine LED-Schiene, die neben indirektem Licht Stabilität bringt und eine Befestigungsmöglichkeit bietet.

Was war Deine Inspiration?

Falten von Papier hat mich immer schon fasziniert. Ich wollte unbedingt nur einen Bogen Papier benutzen. Es war ein ziemlich komplexer Vorgang, genau diese Form zu finden, da die Faltung relativ kompliziert ist. Besonders wichtig war mir die Simplizität des finalen Designs und dass ich die Qualitäten des Materials Papier stark nutze.

Was hast Du Dir von Hessendesign erhofft?

Ich habe mir von der Hessen Design Competition erhofft, dass meine Leuchte tatsächlich produziert wird. Ich habe mir erhofft, dass sich interessante Verbindungen zur Industrie und andern Gestaltern ergeben. Und, dass man einen Einblick in die tatsächliche Welt der Gestalter erhält, die sich ja doch stark von dem Studenten-Alltag unterscheidet.

Ist es dein erstes Produkt?

Für mich besonders kompliziert ist, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Ich habe hier einen, meiner Meinung nach, interessanten Entwurf und was mache ich jetzt damit? Wie finde ich Interessenten? Suche ich Produzenten oder Investoren? Möchte ich das Produkt selber produzieren und vermarkten? In wie weit bin ich dann Geschäftsmann und nicht mehr Gestalter? Wer ist generell an einem solchen Entwurf interessiert? Es gibt also viele Fragen, auf die ich keine direkte Antwort habe und die sich erst nach und nach klären.

Wer hat dir mehr geholfen, die Hochschule oder die Hessen Design Competition?

Ich denke, dass die Hochschule und Hessen Design zwei ganz unterschiedliche Bereiche sind. Die Competition zielt ja darauf ab, einen fertigen Entwurf zu einem richtigen Produkt werden zu lassen. In der Hochschule hingegen werden eher Ideen und Konzepte entworfen.

Comments(1)

  • Anonymous
    12. November 2018, 1:37  Antworten

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