Die Gewinner im Interview: Alexander Spenst

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Kurz und knapp: Stelle dich bitte einmal vor.

Hallo, mein Name ist Alexander Spenst.
Ich bin 32 Jahre alt, lebe mit meiner Frau und meinen zwei Kindern in Aschaffenburg. Nach meiner Schreinerlehre habe ich an der Hochschule Darmstadt meinen Abschluss im Industriedesign gemacht. Als Gestalter bewege ich mich zwischen Handwerk, Design und Interieur.

Erkläre doch bitte dein Projekt?

Die 8gK sind das Ergebnis eines Experiments mit meinem Unterbewusstsein. Die ausgehende Frage war: Wie kann ich meine Logik und Vernunft ausschalten um meine gestalterischen Grenzen zu überwinden? Entstanden sind die Gefäße. Jetzt weis ich endlich was mein Unterbewusstsein so treibt:)

 

Was hat dich dazu inspiriert?

Das Buch „Vom Spiel zur Kreativität‘ von Donald Woods Winnicott hat mich inspiriert, er wendet das Spiel an um als Psychotherapeut seine Klienten zu behandeln. Mein damaliger Prof. Justus Theinert hat mir diese Lektüre empfohlen. Vielen Dank dafür.

 

Was erhoffst du dir von der „Hessen Design Competition“?

Dieser Entwurf ist jetzt zwei Jahre alt und ich denke immer noch das er gut gelungen ist. Eine Kooperation mit einem Hersteller für die 8groschenKnaben wäre wunderbar.
Ich hoffe das hierfür Hessen Design der richtige Partner ist.

 

Was zeichnet die hessische Kreativlandschaft deiner Meinung nach aus?

Dazu sollte man vielleicht einen Design- oder Kunsthistoriker fragen.

 

Was macht es so schwer sein erstes Produkt auf den Markt zu bringen?

Die Kontakte sind anfangs recht sperlich. Aber ohne Kontakte ist es schwer die Unternehmen für Seine Arbeit zu begeistern. Bzw. sie überhaupt darauf aufmerksam zu machen. Es mangelt ja nicht an guten Gestaltern, der Markt ist einfach gut genährt 

 

Kann Hessen Design hier mehr helfen, als die Hochschule?

Hier wäre eine enge Kooperation für die Studenten sicherlich wünschenswert. Die Hochschule haben die Zeit Themen frei und unabhängig zu behandeln. Was der Kreativität gut tut.
Hessen Design jedoch hat die Berührung zu den Unternehmen. Überhaupt kommt hier die Komponente des unternehmerischen Denkens erst zum Tragen. Da kommt man aus der Hochschule doch etwas desillusioniert raus.

 

Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!

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