Die Gewinner im Interview: Saskia Drebes

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Kurz und knapp: Stelle dich bitte einmal vor.

Ich bin 28 Jahre alt und komme aus Kassel. Nach dem Produktdesignstudium an der Kunsthochschule Kassel, betreibe ich jetzt gemeinsam mit Nils Oertel das Studio Drebes&Oertel. Davor habe ich eine Ausbildung zur Glasbläserin gemacht.

Erkläre doch bitte dein Projekt?

Bei meinem Projekt handelt es sich um die Produktfamilie „BRUSH“. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um fünf Bürsten. Eine für Kleider und vier für Schuhe. Natürlich ist es bei einer Bürste wichtig, dass sie funktioniert. Aber auch die Ästhetik war für mich wichtig. Beides habe ich versucht zu vereinen.

So besteht die Bürste aus hochwertigen Naturmaterialien, die alle harmonisch aufeinander abgestimmt sind. Dadurch bekommen die Bürsten einen Objektcharakter.

Was hat dich dazu inspiriert?

Die Inspiration zu „BRUSH“ kam tatsächlich durch die Materialien. Hinzu kam, dass ich während des Studiums in einem Klamottenladen gejobbt habe und es dort keine adäquaten Pflegeprodukte für die hochwertigen Schuhe und Textilien gab. Mit den Bürsten soll sich das ändern. Somit verfolge ich mit „BRUSH“ auch einen Nachhaltigkeitsanspruch.

Was erhoffst du dir von der „Hessen Design Competition“?

Toll ist, dass ich mein Produkt weiterentwickeln kann und dabei Unterstützung bekomme. Ich erhoffe mir auch Hilfe bei der Produzentensuche, Positionierung, Strategie und Vernetzung.

Was zeichnet die hessische Kreativlandschaft deiner Meinung nach aus?

Gute Frage. Der Fokus liegt meiner Meinung nach definitiv noch auf dem Rhein-Main Gebiet. Gefühlt ist Kassel, was die Kreativwirtschaft anbelangt, etwas einsam im Norden. Dabei gibt es hier tolle Möglichkeiten und viele Industriezweige, die  ansässig sind.

Was macht es so schwer sein erstes Produkt auf den Markt zu bringen?

Dazu muss ich zuerst sagen, dass ich noch kein Produkt auf den Markt gebracht habe. Was es so schwer macht ist, dass viele Entscheidungen getroffen werden müssen. Angefangen bei der Produktentwicklung bis hin zur Positionierung. Die Unterstützung der Mentoren bei der Hessen Design Competition bei diesen Entscheidungen, sind hilfreich und ein großer Benefit.

Kann Hessen Design hier mehr helfen als die Hochschule?

Ich denke schon. Denn Hessen Design ist für mein Gefühl sehr gut vernetzt und ich habe gemerkt, wie wichtig das für Designer ist, um ein Produkt auf den Markt zu bringen. Das Meiste basiert dabei nämlich auf Vernetzung. Somit finde ich es super, dass Hessen Design mit der Hessen Design Competition die Vernetzung übernimmt. Das ist etwas, was die Hochschule nur schwer leisten kann.

Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!

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